Wildniscamps
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Eine Woche in der Natur
mit Kids und Jugendlichen von 12-18 Jahren


Ein Tag im Camp
Ein typischer Tag kann so aussehen, dass wir zusammen frühstücken und vielleicht noch irgendwie mit Bewegung in unsere Körper kommen, bevor es dann über den Tag verteilt Möglichkeiten für Workshops, Aktionen und Walderkundungen gibt. Ein paar wollen Pfeil und Bogen bauen, andere zusammen Musik machen, sich ins kreative Schreiben vertiefen, am Feuer kochen, etwas über Knoten und Lagerbau lernen, Harzkugeln sammeln, sich anmalen, Kämpfen, Rangeln oder Tanzen lernen, chillen, die Zeit für sich genießen.
Einmal am Tag ziehen wir zusammen in den Wald und spielen richtig coole, abenteuerliche und groß angelegte Wald-Kooperationspiele mit Tarnen, Schleichen, Verabreden, manchmal Schnelligkeit und manchmal List. Am Abend ist genug Zeit die Sterne am Himmelzelt zu betrachten, zusammen in der Waldhütte oder am Lagerfeuer Musik mit den urigen Waldpädagog_innen (Guitarre, Trommel, Flöten, viel Gesang, viele Lieder aus aller Welt) zu machen, sich zu wichtigen und unwichtigen Themen des Lebens mitzuteilen, Geschichten zu erzählen oder einfach dem Knistern der Flammen zu lauschen.
Wie auch andere naturnah lebende Stämme, gibt uns die Woche inmitten der Bäume, Steine, Pflanzen, der Wetterlagen und Tiere einen gemeinsamen Fokus und Rythmus. Ein ganz besonderes Gefühl, wenn wir spürbar Teil eines großen Ganzen werden.
Die Herbstcamps profitieren davon, dass wir schon recht viel Feuerholz vorbereitet haben und so das Kochen auf der Küchenhexe etwas schneller zur Hand geht, daher ist extra viel Zeit für Aktionen, Pfannkuchen bruzeln, Spiele, Crafting und Walderkundungen
Es gibt ein Toilettenhäuschen am Platz ;-)
Unsere Vision
Wir wollen mit den Kids in den Wald! Im Frühling sowie im Herbst, bei Wind und bei Wetter, bei Sonnenschein und Nebel.
Wir zelten unter freiem Himmel oder belagern im Herbst eine urige Waldhütte, erkunden, schleichen, tarnen, spielen Waldspiele, lernen Surivalskills und heimische Kräuter und Pilze kennen, kochen am Feuer, lauschen Gesichten und musizieren. Wir tauchen ein in den Rhythmus der Natur. Wir erleben Gemeinschaft und Kreiskultur, haben aber auch immer wieder Zeit für uns, für Rückzug und Sein mit der Natur.
Die Laubhüttennacht
Dieser Strom lässt uns Ende der Woche - neben vielen schön verlebten Abenden in Gemeinschaft - in die Laubhüttennacht fließen. Ihr bestimmt selbst ob ihr in "eure Nacht alleine im Wald" losziehen wollt. Dafür habt ihr über die Tage hinweg eine eigene Laubhütte, den Waldschlafsack, gebaut. Den gilt es nun zu testen;-). Falls Euch das zu extrem ist, könnt ihr auch gerne im warmen Lager bleiben oder in der Nacht zurückkommen, falls Euch die Rehe, Eule und stromernden Dachse aufscheuchen. Wir dann die Woche mit einem breitem Grinsen am Abschlussabend, gefundenen Träumen, viel gelebter Zeit und Vorfreude aufs nächste Mal, wenn die Wildheit ruft und wir frohen Mutes barfuss übers Moos laufen (oder im Herbst halt mit Schuhe, dafür aber durch das Laub zwischen Pilzen hindurch).
Teilnehmen!
Die Teilnahme ist für alle offen, die Lust haben sich für einige Tage auf ein schönes Abenteuer in der Natur einzulassen. Vor Ort sammeln wir die Handys und andere Kommunikationsgeräte ein (Social Media Detox) und erleben uns als richtig lebendige Wesen.
Kosten
330-360 Euro für 7 Tage und 6 Übernachtungen mit Essen, Platz und allen Materialien
(nach Selbsteinschätzung)
gefördert wird dieses Camp unter dem Projektnamen "Demokratie im Wald!" von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg
Ort
im underschönen Wald , ca. 20 km östliche von Freiburg
Eure Pädagogen und Pädagoginnen
Julian Jaeger, Mona Franke (38, Jugend- und Heimerzieher*innen, Anthropologie*innen und Wildnispädagog*innebn) und weitere ;-)




Unsere Pädagogischen Prinzipien
Im Zusammenhang mit globalen Zukunftsthemen einer nachhaltigen Entwicklung (Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit) setzten sich die Teilnehmer_innen der wildnis- und erlebnispädagogischen Erfahrungsräume auf unterschiedliche und direkte Weise mit Themen einer waldnahen Lebenswelt (Ökosysteme, Flora und Fauna, Waldnutzung und Survival/Überlebenstraining) auseinander.
Es werden in Kleinteams Workshops in Naturräumen (Wald, Wiese, Fluß und See) angeboten, Wanderungen zwischen Lager- und Treffpunkten unternommen sowie Impulsvorträge (Waldspiele, Gemeinschaftssinn, Kommunikation und Bushcraft/Schnitzen/Werken in der Natur) von assoziierten Pädagog_innen gehalten und mit den jungen Teilnehmer_innen der Wildniscamps und -wochen auf Augenhöhe diskutiert. Die Naturpädagogik ist dabei eine wichtige Säule, Auswirkungen des Naturdefizitsyndroms, Überkonsum von Medien und deren Endgeräten sowie Themen der Kindheit, Jugend und Pubertät in einem geschützten und regelmäßigen Rahmen positiv entgegen zu wirken.
Bei den Camps sind Teilnehmer_innen zwischen 12-18 Jahre anwesend. Auf elektrische Geräte wird mit Ausnahme des sparsamen Gebrauchs von Taschenlampen und Uhren verzichtet. Komfort wird sehr bewusst und sparsam dosiert, um zugleich wachstumsfördernde aber auch schöne und bestärkende Erlebnisse zu kreieren. Zu den gemeinsamen Aktivitäten gehören zu allererst Waldspiele sowie das gemeinsame Kochen und sicheres Feuermachen, sicherer Umgang mit simplen Werkzeugen wie einem Taschenmesser und Lagerbau, Wasser- und Wildkräuterkunde, Musizieren, das Erlernen und Verinnerlichen von Bewegungsformen, Kommunikationsmethoden sowie Sinnes-, bzw. Aufmerksamkeitsübungen.
Das gemeinsame Erleben eines solchen Angebots soll zuallerst mal Spass machen und auch die persönliche und charakterliche Entwicklung der jungen Teilnehmer_innen in vielerlei Hinsicht fördern und Ihnen selbst, als auch ihrem Umfeld gut tun. Unser partizipatives Angebot entsteht mit den Wünschen und Ideen der Teilnehmer_innen und ist insbesondere dazu geeignet um sowohl eigenverantwortliches und selbstständiges als auch solidarisches, achtsames, kooperatives, zuverlässiges und respektvolles Verhalten gegenüber Mitmenschen und der Natur zu fördern.
Des weiteren werden auf spielerische Weise körperliche Gesundheit unter Einbezug des gesamten menschlichen Bewegungsapparat, von Groß- bis Feinmotorik trainiert, Impulse und Wissen um gesunde Ernährungs- und Lebensweisen gegeben und bereits vorhandene individuelle Talente bestärkt und ermutigt. Der gemeinsame Spaß und die Freude, die unsere Methoden vermitteln sind dabei nicht nur Selbstzweck, sondern wirken heilsam auf die Psyche der Teilnehmer_innen garantieren auch eine langfristige und motivierte Integration des Erlebten.
Unser langfristiges Ziel ist also die Förderung von authentischen und lebendigen Individuen, die auch dafür bereit sind ihre Verantwortung sich selbst und anderen Gegenüber zu tragen.














